Über mich

note book lies on the black keyboardLange Jahre erschöpfte sich meine Fantasie und Kreativität darin, Straftätern auf die Schliche zu kommen, ohne gleichzeitig meine Familie (Mann, zwei Kinder, diverse Vierbeiner) vernachlässigen zu müssen. Ein schwerer Spagat, den die Familie auf Dauer für sich entschieden hat. Heute bin ich endlich frei, das zu tun, was mir am meisten Freude macht und mich ausfüllt. Und das ist vor allem Schreiben. Romane, lange und kurze Werbetexte, kleine und große Geschichten.

Inspiriert hat mich schon in meiner Jugendzeit das Tagebuch der Anne Frank, vor allem ihre Worte: „Niemand, der nicht schreibt, weiß, wie fein es ist, zu schreiben.“ Zusammen mit dem wahrscheinlich längst vergriffenen Buch „Eleanor“ von der israelischen Autorin Rusia Lampel war es Ursache, dass ich mit vierzehn begann, ein Tagebuch zu führen.

Doch ich war nicht nur Schreiber, sondern vor allem Leser, unzählige Bücher habe ich verschlungen. Die Stadtbücherei war mein liebster (und abgesehen von der Schule häufigster) Aufenthaltsort, neben der Buchhandlung „Lore Utermarck“, wo ich regelmäßig mein Taschengeld hintrug.

Bis ich schließlich in die heiligen Hallen der Rechtswissenschaft eintrat, die neben Lesen vor allem die Produktion unzähliger Texte erfordert. Doch Beamtendeutsch liegt mir nicht. Als ich das merkte, war es fast schon zu spät, noch einen anderen Weg im Leben einzuschlagen. Mein Zögern bezahlte ich mit einem Burnout. Nachdem ich den überwunden hatte , kehrte ich nach zwanzig Jahren der Justiz den Rücken, und ich habe diesen Schritt nie bereut.

Heute macht es mir am meisten Freude, dass Leserinnen aus aller Welt (!) mich kontaktieren, bestärken und mich bitten, doch unbedingt weiter zu schreiben. Als ich am 2. Dezember 2013 mein erstes Buch „Herzgefängnis“ bei Kindle Direct Publishing hochlud, hätte ich niemals mit der unglaublich positiven Resonanz gerechnet – und niemals gedacht, dass dieser Schritt mir so viele neue Kontakte und Freunde bringen würde. Ich bin sehr dankbar und kann es immer noch nicht so richtig fassen.

Ich verbringe jeden Tag mehrere Stunden damit, an einem Roman zu „basteln“ und meine Bücher zu vermarkten. Als Selfpublisher ohne Verlagshintergrund kümmere ich mich selbst um alles: Leserunden, Facebook-Seite, Kontakt zu meinen Leserinnen und Lesern. Dieser Teil meiner Arbeit macht mir genauso viel Spaß wie das Schreiben selbst.

Wenn ich mal nicht am Schreibtisch sitze, bin ich entweder im Garten zu finden oder auf der Couch, wo ich meinem Hobby „Handarbeiten“ fröne. Genau so gerne gehe ich aber ins Theater, Ballett oder in Konzerte – meine Leser wissen, dass ich ein großer Fan von David Garrett bin 😉

Beim Schreiben hilft es mir, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen (und immer und überall ein Notizbuch und einen Stift dabei zu haben). Und natürlich ihr, meine Leser: Durch euren Zuspruch und eure Begeisterung motiviert ihr mich immer wieder aufs Neue. Danke dafür!

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